Tipps & News

Immobiliennews

Sorgenfrei Wohnen im Alter – dies ist der wichtigste Grund für die Deutschen für einen Immobilienerwerb. Dies hat aktuell eine Umfrage der Universität Hohenheim unter Hauseigentümern und Mietern ergeben. Die Immobilie als Altersvorsorge spielt für 72 Pr…

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Die wenigsten Bauherren kennen den Begriff „Fundamenterder“, da diese als Teil des elektrischen Schutzsystems nur für kurze Zeit sichtbar sind. Nach Informationen des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) liegen sie entweder in der Bodenplatte oder sogar…

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In einem aktuellen Gutachten hat sich das deutsche Wirtschaftsinstitut (IW) mit den Möglichkeiten einer CO2-Besteuerung im Wärmemarkt beschäftigt. Um die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen zu reduzieren, schlagen die Wirtschaftsexperten eine Bepreisun…

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Facility Management

Urteil: Feuchte Wände müssen saniert werden!

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass Wohnungseigentümer beschädigtes Gemeinschaftseigentum sanieren müssen, damit alle Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ihr Sondereigentum nutzen können (AZ V ZR 203/17). Im vor…

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Wie der Eigentümerverband Haus & Grund mitteilt, wurde aktuell eine neue Regelung zur Vereinfachung von kleineren Modernisierungsmaßnahmen beschlossen. Private Vermieter sollen dadurch einfacher sanieren können, ohne die Interessen ihrer Mieter aus den Auge…

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Die Außen- und Gartenanlage gehört zu den Bereichen, die viele Bauherren erst nach Einzug in Angriff nehmen. Zum einen aus finanziellen Gründen, zum anderen gibt es zahlreiche Bereiche, die beim Bau Vorrang haben. Hierzu gehören nach Informationen des Verb…

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Gesetzesänderungen 2015

Das Besteller-Prinzip

Nach dem künftig geltenden Besteller-Prinzip, müssen Vermieter die Courtage zahlen, wenn sie einen Immobilienvermittler mit der Suche nach einem Mieter beauftragen. Als Ausnahme gelten hierbei gewerbliche Flächen.

 

Der Energieausweis

Seit einem Jahr verpflichtet der Energieausweis Vermieter und Verkäufer dazu, potentielle Käufer oder Mieter über den energetischen Zustand eines Gebäudes aufzuklären.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis / Energiepass spiegelt den witterungsbereinigten Verbrauch des Gebäudes über einen Zeitraum von mindestens drei nachfolgend zurückliegenden Jahren wieder. Das Ergebnis ist sehr stark vom Nutzerverhalten (Raumtemperatur, Lüftungsverhalten etc.) in diesem Zeitraum abhängig.

Der bedarfsorientierte Energieausweis / Energiepass berechnet den Energiebedarf anhand des Zustandes der Gebäudehülle und der Haustechnik bei einem durchschnittlichen Nutzerverhalten. Beim vereinfachten Verfahren werden die Daten über eine Typologie der Gebäudeform, Bauteile, Baujahr usw. erfasst, das ausführliche Verfahren erfasst detailliert das zu untersuchende Gebäude und dessen Haustechnik.

Für Wohngebäude mit maximal vier Wohnungen, für die der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, müssen Energieausweise seit dem 1. Oktober 2008 auf der Grundlage des Energiebedarfs ausgestellt werden. Ausnahmen gelten für Gebäude, die schon bei der Fertigstellung die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung 1977 erfüllt haben oder nachträglich auf diesen Stand gebracht wurden.

Für Nichtwohngebäude besteht Wahlfreiheit zwischen Energiebedarf oder -verbrauch als Basis des Energieausweises. Eine Ausnahme besteht für denkmalgeschützte Immobilien; hier besteht keine Energieausweispflicht.

 

Die Mietpreisbremse

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, in Gebieten mit angespannter Wohnraumversorgung eine Mietpreisbremse für Neu- und Wiedervermietungen einzuführen. Das Gesetz ist inzwischen beschlossen und am 1.6.2015 in Kraft getreten. Es sieht vor, dass die Miete beim Abschluss eines Mietvertrags maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Für welche Gebiete eine solche Mietpreisbremse gelten soll, können die Bundesländer per Rechtsverordnung festlegen. Neubauten sind von der Mietpreisbremse ausgenommen.