Tipps & News

Immobiliennews

Je sorgfältiger Bauherren ihre Baustelle kontrollieren, desto weniger Fehler passieren. Laut Verband Privater Bauherren e.V. ist es wichtig, Mängel sofort zu erkennen und beheben zu lassen, um Folgeschäden zu vermeiden. Mängel wie eine schlechte Abdichtung…

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Wer auf die Beratung durch einen Energieberater verzichten will, riskiert das eigentliche Ziel der Sanierung aus den Augen zu verlieren. Denn ohne die Zusammenarbeit mit einem Energieexperten schließt man die staatliche Förderung von vorne herein aus – die…

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Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass eine Neufestsetzung der Miete bei einer Indexänderung schriftlich erfolgen muss. Liegt dagegen eine Anpassungsautomatik oder ein einseitiges Änderungsrecht vor, ist keine Schriftform für die ne…

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Bei der Planung ihrer Anschlussfinanzierung finden Haus- und Wohnungseigentümer derzeit äußerst gute Konditionen vor. Das hat Stiftung Warentest in einem aktuellen Vergleich von Anschluss- und Forward-Darlehen herausgefunden. Mitunter liegt der Effektivzins…

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Jedes Jahr leiden viele Menschen unter der sommerlichen Hitze in ihren Wohnräumen. Portable oder auch fest installierte Klimaanlagen erfreuen sich daher immer größerer Beliebtheit, da sie eine schnelle Abkühlung versprechen. Etwa 140.000 Geräte kommen lau…

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In diesen Tagen erhalten viele Verbraucher ihre Heizkostenabrechnung für das vergangene Jahr. Aufgrund von steigenden Öl- und Gaspreisen denken immer mehr Eigentümer an einen Wechsel zu energieeffizienten Systemen nach, die ohne fossile Brennstoffe auskomme…

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Gesetzesänderungen 2015

Das Besteller-Prinzip

Nach dem künftig geltenden Besteller-Prinzip, müssen Vermieter die Courtage zahlen, wenn sie einen Immobilienvermittler mit der Suche nach einem Mieter beauftragen. Als Ausnahme gelten hierbei gewerbliche Flächen.

 

Der Energieausweis

Seit einem Jahr verpflichtet der Energieausweis Vermieter und Verkäufer dazu, potentielle Käufer oder Mieter über den energetischen Zustand eines Gebäudes aufzuklären.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis / Energiepass spiegelt den witterungsbereinigten Verbrauch des Gebäudes über einen Zeitraum von mindestens drei nachfolgend zurückliegenden Jahren wieder. Das Ergebnis ist sehr stark vom Nutzerverhalten (Raumtemperatur, Lüftungsverhalten etc.) in diesem Zeitraum abhängig.

Der bedarfsorientierte Energieausweis / Energiepass berechnet den Energiebedarf anhand des Zustandes der Gebäudehülle und der Haustechnik bei einem durchschnittlichen Nutzerverhalten. Beim vereinfachten Verfahren werden die Daten über eine Typologie der Gebäudeform, Bauteile, Baujahr usw. erfasst, das ausführliche Verfahren erfasst detailliert das zu untersuchende Gebäude und dessen Haustechnik.

Für Wohngebäude mit maximal vier Wohnungen, für die der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, müssen Energieausweise seit dem 1. Oktober 2008 auf der Grundlage des Energiebedarfs ausgestellt werden. Ausnahmen gelten für Gebäude, die schon bei der Fertigstellung die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung 1977 erfüllt haben oder nachträglich auf diesen Stand gebracht wurden.

Für Nichtwohngebäude besteht Wahlfreiheit zwischen Energiebedarf oder -verbrauch als Basis des Energieausweises. Eine Ausnahme besteht für denkmalgeschützte Immobilien; hier besteht keine Energieausweispflicht.

 

Die Mietpreisbremse

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, in Gebieten mit angespannter Wohnraumversorgung eine Mietpreisbremse für Neu- und Wiedervermietungen einzuführen. Das Gesetz ist inzwischen beschlossen und am 1.6.2015 in Kraft getreten. Es sieht vor, dass die Miete beim Abschluss eines Mietvertrags maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Für welche Gebiete eine solche Mietpreisbremse gelten soll, können die Bundesländer per Rechtsverordnung festlegen. Neubauten sind von der Mietpreisbremse ausgenommen.