Tipps & News

Immobiliennews

Entdeckt ein Mieter in seiner Wohnung Mängel und macht diese beim Vermieter geltend, hat der Eigentümer das Recht, sich vor Ort über den Zustand der Immobilie einen Eindruck zu verschaffen. Doch muss der Mieter auch einen Beauftragten des Vermieters in sein…

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Leben & Wohnen

Wie wohnt Deutschland?

Zwei Zimmer, Küche, Bad: Das eigene Zuhause ist den Deutschen heilig. Jedes Wochenende quälen sich die Bundesbürger durch die großen Möbelhäuser und hübschen ihre Wohnung oder ihr Haus auf. Doch wie sieht das typisch deutsche Zuhause eigentlich genau au…

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Politik & Wirtschaft

Kommt das Bestellerprinzip beim Immobilienkauf?

Diese Meldung sorgte bereits Ende 2018 bei Immobilienverbänden für ordentlich Aufregung. Das Bestellerprinzip für Kaufimmobilien könnte auch dieses Jahr das dominante Thema in der Immobilienbranche werden.  Doch worum geht es genau? Das Bundesministerium …

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Keine Frage, dem Passivhaus gehört die Zukunft. Doch der Begriff „Passivhaus“ ist gesetzlich nicht geschützt und auf dem Markt tummeln sich immer mehr Anbieter, die für wenig Geld ein solches Haus anbieten. Der Verband Privater Bauherren (VPB) erklärt,…

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Energieeffizienz

Erstmalig 40-Prozent-Marke geknackt

Im Jahr 2018 lag der Anteil der Nettostromerzeugung in Kraftwerken aus regenerativen Energiequellen in Deutschland bei 40 % - und damit so hoch wie noch nie zuvor. Damit wurde der Vorjahresrekordwert von 2017 um zwei Prozentpunkte übertroffen. Zudem konnte im…

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Was passiert, wenn ein Mieter seinen PKW über einen längeren Zeitraum auf einen Stellplatz parkt, ohne dass der Eigentümer dem widerspricht? Gilt dann das sog. „Ewigkeitsrecht“? Darüber musste jüngst das Amtsgericht Frankfurt am Main entscheiden (33 C…

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Gesetzesänderungen 2015

Das Besteller-Prinzip

Nach dem künftig geltenden Besteller-Prinzip, müssen Vermieter die Courtage zahlen, wenn sie einen Immobilienvermittler mit der Suche nach einem Mieter beauftragen. Als Ausnahme gelten hierbei gewerbliche Flächen.

 

Der Energieausweis

Seit einem Jahr verpflichtet der Energieausweis Vermieter und Verkäufer dazu, potentielle Käufer oder Mieter über den energetischen Zustand eines Gebäudes aufzuklären.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis / Energiepass spiegelt den witterungsbereinigten Verbrauch des Gebäudes über einen Zeitraum von mindestens drei nachfolgend zurückliegenden Jahren wieder. Das Ergebnis ist sehr stark vom Nutzerverhalten (Raumtemperatur, Lüftungsverhalten etc.) in diesem Zeitraum abhängig.

Der bedarfsorientierte Energieausweis / Energiepass berechnet den Energiebedarf anhand des Zustandes der Gebäudehülle und der Haustechnik bei einem durchschnittlichen Nutzerverhalten. Beim vereinfachten Verfahren werden die Daten über eine Typologie der Gebäudeform, Bauteile, Baujahr usw. erfasst, das ausführliche Verfahren erfasst detailliert das zu untersuchende Gebäude und dessen Haustechnik.

Für Wohngebäude mit maximal vier Wohnungen, für die der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, müssen Energieausweise seit dem 1. Oktober 2008 auf der Grundlage des Energiebedarfs ausgestellt werden. Ausnahmen gelten für Gebäude, die schon bei der Fertigstellung die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung 1977 erfüllt haben oder nachträglich auf diesen Stand gebracht wurden.

Für Nichtwohngebäude besteht Wahlfreiheit zwischen Energiebedarf oder -verbrauch als Basis des Energieausweises. Eine Ausnahme besteht für denkmalgeschützte Immobilien; hier besteht keine Energieausweispflicht.

 

Die Mietpreisbremse

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, in Gebieten mit angespannter Wohnraumversorgung eine Mietpreisbremse für Neu- und Wiedervermietungen einzuführen. Das Gesetz ist inzwischen beschlossen und am 1.6.2015 in Kraft getreten. Es sieht vor, dass die Miete beim Abschluss eines Mietvertrags maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Für welche Gebiete eine solche Mietpreisbremse gelten soll, können die Bundesländer per Rechtsverordnung festlegen. Neubauten sind von der Mietpreisbremse ausgenommen.