Tipps & News

Immobiliennews

Rund 50.000 Mal pro Monat suchen Bauherren einen Berater, Planer oder Begleiter für ihr Sanierungsprojekt in der Datenbank der Deutschen Energie-Agentur (dena). Seit 2011 gibt es die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes, die stetig …

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Das Landgericht Dortmund entschied in einem aktuellen Urteil, dass es für eine Eigentümergemeinschaft nur ein maßgebendes und grundlegendes Dokument gibt: Die Teilungserklärung. Andere Urkunden seien im Streitfall nicht gültig, teilt der Infodienst Recht …

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In einem groß angelegten Vergleich hat Stiftung Warentest 33 flüssige, weiße Wandfarben untersucht. Ihr Augenmerk richteten die Prüfer insbesondere auf den Konservierungsstoffgehalt, der das allgemeine Wohnraumklima nachweislich beeinträchtigen kann. Insg…

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Wie der aktuelle Wohngeld- und Mietenbereicht der Bundesregierung zeigt, sind die Mieten in sogenannten Metropolkernen zwischen 2014 und 2016 enorm angestiegen. Pro Jahr stieg der Mietzins hier um 5,1 Prozent. Kreisfreie Großstädte wiesen dagegen lediglich e…

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Am 1. Januar tritt das neue Bauvertragsrecht in Kraft. Die neue Gesetzesregelung bringt privaten Bauherren eine Vielzahl von Vorteilen. Unter anderem beinhaltet sie konkrete Angaben zur Bauzeit, die in der Vergangenheit oft nur sehr vage in Bauverträgen formu…

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Immer mehr Verbraucher produzieren Strom und Wärme auf Basis von alternativen Energien. Laut dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) nutzen bereits rund zehn Millionen Eigentümer Solaranlagen für den Energieverbrauch. Seit einigen Wochen verzeichnet d…

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Gesetzesänderungen 2015

Das Besteller-Prinzip

Nach dem künftig geltenden Besteller-Prinzip, müssen Vermieter die Courtage zahlen, wenn sie einen Immobilienvermittler mit der Suche nach einem Mieter beauftragen. Als Ausnahme gelten hierbei gewerbliche Flächen.

 

Der Energieausweis

Seit einem Jahr verpflichtet der Energieausweis Vermieter und Verkäufer dazu, potentielle Käufer oder Mieter über den energetischen Zustand eines Gebäudes aufzuklären.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis / Energiepass spiegelt den witterungsbereinigten Verbrauch des Gebäudes über einen Zeitraum von mindestens drei nachfolgend zurückliegenden Jahren wieder. Das Ergebnis ist sehr stark vom Nutzerverhalten (Raumtemperatur, Lüftungsverhalten etc.) in diesem Zeitraum abhängig.

Der bedarfsorientierte Energieausweis / Energiepass berechnet den Energiebedarf anhand des Zustandes der Gebäudehülle und der Haustechnik bei einem durchschnittlichen Nutzerverhalten. Beim vereinfachten Verfahren werden die Daten über eine Typologie der Gebäudeform, Bauteile, Baujahr usw. erfasst, das ausführliche Verfahren erfasst detailliert das zu untersuchende Gebäude und dessen Haustechnik.

Für Wohngebäude mit maximal vier Wohnungen, für die der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, müssen Energieausweise seit dem 1. Oktober 2008 auf der Grundlage des Energiebedarfs ausgestellt werden. Ausnahmen gelten für Gebäude, die schon bei der Fertigstellung die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung 1977 erfüllt haben oder nachträglich auf diesen Stand gebracht wurden.

Für Nichtwohngebäude besteht Wahlfreiheit zwischen Energiebedarf oder -verbrauch als Basis des Energieausweises. Eine Ausnahme besteht für denkmalgeschützte Immobilien; hier besteht keine Energieausweispflicht.

 

Die Mietpreisbremse

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, in Gebieten mit angespannter Wohnraumversorgung eine Mietpreisbremse für Neu- und Wiedervermietungen einzuführen. Das Gesetz ist inzwischen beschlossen und am 1.6.2015 in Kraft getreten. Es sieht vor, dass die Miete beim Abschluss eines Mietvertrags maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Für welche Gebiete eine solche Mietpreisbremse gelten soll, können die Bundesländer per Rechtsverordnung festlegen. Neubauten sind von der Mietpreisbremse ausgenommen.