Tipps & News

Immobiliennews

Das Landgericht Berlin entschied in einem aktuellen Urteil, dass ein Verwalter von Mietwohnungen den Hauseigentümer unverzüglich informieren muss, wenn die Miete nicht pünktlich gezahlt wird. Bleibt er stattdessen untätig, kann der Vermieter Schadensersatz…

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Der Verschleiß von Haushaltsgeräten ist ein immer wiederkehrendes Ärgernis bei Verbrauchern. Aus diesem Grund hat Stiftung Warentest für verschiedene Haushaltsgeräte eine Öko- und Kostenbilanz erstellt, um festzustellen, wann sich eine Reparatur oder der…

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Eine aktuelle Studie des Instituts Quaestio Forschung & Beratung im Auftrag des Bundesbauministeriums hat ergeben, dass der Preiskampf um verfügbare Baugrundstücke in wachsenden Städten den Bau günstiger Wohnungen ausbremst. Untersucht wurde hierzu die Neu…

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Damit Feuchtigkeit aus dem Erdreich nicht in den Neubau eindringen kann, müssen Häuser im Erdreich abgedichtet werden. Man erkennt diese Abdichtung in der Regel in Form eines schwarzen Anstrichs, erläutert der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) in einer …

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Die Solarthermie gehört laut aktuellen Informationen des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) zu den ausgereiften Technologien im Bereich der regenerativen Energien. Das Potenzial dieser Technologie ist dagegen noch immer enorm, so die Branchenexperten.…

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In einem aktuellen Urteil entschied der Bundesgerichtshof, dass eine Betriebskostenabrechnung auch dann wirksam ist, wenn die Jahresabrechnung der Wohnungseigentümergesellschaft (WEG) noch nicht genehmigt worden ist (AZ VIII ZR 50/16). Im vorliegenden Fall ha…

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Gesetzesänderungen 2015

Das Besteller-Prinzip

Nach dem künftig geltenden Besteller-Prinzip, müssen Vermieter die Courtage zahlen, wenn sie einen Immobilienvermittler mit der Suche nach einem Mieter beauftragen. Als Ausnahme gelten hierbei gewerbliche Flächen.

 

Der Energieausweis

Seit einem Jahr verpflichtet der Energieausweis Vermieter und Verkäufer dazu, potentielle Käufer oder Mieter über den energetischen Zustand eines Gebäudes aufzuklären.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis / Energiepass spiegelt den witterungsbereinigten Verbrauch des Gebäudes über einen Zeitraum von mindestens drei nachfolgend zurückliegenden Jahren wieder. Das Ergebnis ist sehr stark vom Nutzerverhalten (Raumtemperatur, Lüftungsverhalten etc.) in diesem Zeitraum abhängig.

Der bedarfsorientierte Energieausweis / Energiepass berechnet den Energiebedarf anhand des Zustandes der Gebäudehülle und der Haustechnik bei einem durchschnittlichen Nutzerverhalten. Beim vereinfachten Verfahren werden die Daten über eine Typologie der Gebäudeform, Bauteile, Baujahr usw. erfasst, das ausführliche Verfahren erfasst detailliert das zu untersuchende Gebäude und dessen Haustechnik.

Für Wohngebäude mit maximal vier Wohnungen, für die der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, müssen Energieausweise seit dem 1. Oktober 2008 auf der Grundlage des Energiebedarfs ausgestellt werden. Ausnahmen gelten für Gebäude, die schon bei der Fertigstellung die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung 1977 erfüllt haben oder nachträglich auf diesen Stand gebracht wurden.

Für Nichtwohngebäude besteht Wahlfreiheit zwischen Energiebedarf oder -verbrauch als Basis des Energieausweises. Eine Ausnahme besteht für denkmalgeschützte Immobilien; hier besteht keine Energieausweispflicht.

 

Die Mietpreisbremse

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, in Gebieten mit angespannter Wohnraumversorgung eine Mietpreisbremse für Neu- und Wiedervermietungen einzuführen. Das Gesetz ist inzwischen beschlossen und am 1.6.2015 in Kraft getreten. Es sieht vor, dass die Miete beim Abschluss eines Mietvertrags maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Für welche Gebiete eine solche Mietpreisbremse gelten soll, können die Bundesländer per Rechtsverordnung festlegen. Neubauten sind von der Mietpreisbremse ausgenommen.