Tipps & News

Immobiliennews

Wer ein Haus oder ein Baugrundstück kauft, muss zu dem eigentlichen Kaufpreis ebenfalls die klassischen Nebenkosten wie die Grunderwerbssteuer mit einkalkulieren. Im Laufe der Jahre haben die Bundesländer diese immer weiter angehoben, so dass der Höchstsatz…

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Am 25. Juli ist das Mieterstromgesetz in Kraft getreten. Ziel der neuen Regelung ist es, solare Mieterstrommodelle durch einen Zuschlag von 2,11 bis 3,7 Cent pro Kilowattstunde für Städte und Unternehmen attraktiver zu machen. In den kommenden Jahren soll so…

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Das Landesgericht Berlin entschied in einem aktuellen Urteil, dass eine Heizkostenabrechnung nicht gekürzt werden kann, wenn die Versorgung nicht ordnungsgemäß mit einem Wärmezähler erfasst wurde (AZ 67 S 101/17). Im vorliegenden Fall hatten Mieter eine R…

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Mit den wechselhaften Wetterbedingungen hat auch die Mückenpopulation in den vergangenen Wochen rasant zugenommen. Für Garten- oder Balkonbesitzer bedeutet dies nervenaufreibende Abende mit lästigem Sirren und juckenden Mückenstichen. Der Eigentümerverban…

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Ein schneller Internetzugang ist den meisten Mietern gewerblicher Immobilien wichtiger als die Höhe der Miete. Das hat das Prop-Tech-Unternehmen Wired Score in einer aktuellen Umfrage unter 339 deutschen Miet- und digitalen Infrastrukturentscheidern herausgef…

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Wie der Verband Privater Bauherren (VPB) aktuell mitteilt, haben Eigentumswohnungen derzeit Hochkonjunktur bei Immobilieninteressenten. Insbesondere in Großstädten sind aufgrund der der Wohnungsknappheit Neubauwohnungen, aber auch Altbauten bei Käufern äu

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Gesetzesänderungen 2015

Das Besteller-Prinzip

Nach dem künftig geltenden Besteller-Prinzip, müssen Vermieter die Courtage zahlen, wenn sie einen Immobilienvermittler mit der Suche nach einem Mieter beauftragen. Als Ausnahme gelten hierbei gewerbliche Flächen.

 

Der Energieausweis

Seit einem Jahr verpflichtet der Energieausweis Vermieter und Verkäufer dazu, potentielle Käufer oder Mieter über den energetischen Zustand eines Gebäudes aufzuklären.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis / Energiepass spiegelt den witterungsbereinigten Verbrauch des Gebäudes über einen Zeitraum von mindestens drei nachfolgend zurückliegenden Jahren wieder. Das Ergebnis ist sehr stark vom Nutzerverhalten (Raumtemperatur, Lüftungsverhalten etc.) in diesem Zeitraum abhängig.

Der bedarfsorientierte Energieausweis / Energiepass berechnet den Energiebedarf anhand des Zustandes der Gebäudehülle und der Haustechnik bei einem durchschnittlichen Nutzerverhalten. Beim vereinfachten Verfahren werden die Daten über eine Typologie der Gebäudeform, Bauteile, Baujahr usw. erfasst, das ausführliche Verfahren erfasst detailliert das zu untersuchende Gebäude und dessen Haustechnik.

Für Wohngebäude mit maximal vier Wohnungen, für die der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, müssen Energieausweise seit dem 1. Oktober 2008 auf der Grundlage des Energiebedarfs ausgestellt werden. Ausnahmen gelten für Gebäude, die schon bei der Fertigstellung die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung 1977 erfüllt haben oder nachträglich auf diesen Stand gebracht wurden.

Für Nichtwohngebäude besteht Wahlfreiheit zwischen Energiebedarf oder -verbrauch als Basis des Energieausweises. Eine Ausnahme besteht für denkmalgeschützte Immobilien; hier besteht keine Energieausweispflicht.

 

Die Mietpreisbremse

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, in Gebieten mit angespannter Wohnraumversorgung eine Mietpreisbremse für Neu- und Wiedervermietungen einzuführen. Das Gesetz ist inzwischen beschlossen und am 1.6.2015 in Kraft getreten. Es sieht vor, dass die Miete beim Abschluss eines Mietvertrags maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Für welche Gebiete eine solche Mietpreisbremse gelten soll, können die Bundesländer per Rechtsverordnung festlegen. Neubauten sind von der Mietpreisbremse ausgenommen.