Tipps & News

Immobiliennews

Barrierefreies Wohnen wird immer wichtiger. Wer lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen will, muss frühzeitig altersgerecht umbauen. Vorausschauende Bauherren planen diesen Schritt bereits beim Neubau mit ein und sparen dadurch erhebliche Kost…

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Im Mai 2017 haben die bundesweit installierten Photovoltaik-Anlagen laut dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) eine Rekordmenge von etwa 5,57 Terawattstunden Strom produziert. Zum ersten Mal lagen sie damit quasi gleichauf mit der Leistung der Kernkraf…

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In einem aktuellen Urteil entschied der Bundesgerichtshof, dass Wärmedämmungen bei Neubauten die Grundstücksgrenze einhalten müssen. Nachbarn müssen eine Überschreitung der Grenze nicht dulden (AZ V ZR 196/16). Im vorliegenden Fall hatte ein Bauträger i…

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Die warmen Temperaturen geben in diesen Tagen viel Anlass zur Freude. Doch in den Wohnräumen hat man es doch lieber kühl. Zwar ermöglichen Klimaanlagen eine angenehme Erfrischung, doch haben sie auch einen großen Energieverbrauch, der hohe Stromkosten mit …

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Bis Ende 2017 werden die Preise für Wohnimmobilien noch einmal deutlich anziehen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle LBS-Frühjahrsumfrage unter 600 Marktexperten. Bei der Befragung wurden zudem enorme regionale Unterschiede festgestellt: Je weiter südlic…

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Anfang 2018 tritt das neue Baurecht in Kraft, das privaten Bauherren mehr Rechte gegenüber Bauunternehmen einräumt. Der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) teilt jedoch aktuell mit, dass bereits jetzt von den verbraucherfreundlichen Regelungen profitiert w…

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Gesetzesänderungen 2015

Das Besteller-Prinzip

Nach dem künftig geltenden Besteller-Prinzip, müssen Vermieter die Courtage zahlen, wenn sie einen Immobilienvermittler mit der Suche nach einem Mieter beauftragen. Als Ausnahme gelten hierbei gewerbliche Flächen.

 

Der Energieausweis

Seit einem Jahr verpflichtet der Energieausweis Vermieter und Verkäufer dazu, potentielle Käufer oder Mieter über den energetischen Zustand eines Gebäudes aufzuklären.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis / Energiepass spiegelt den witterungsbereinigten Verbrauch des Gebäudes über einen Zeitraum von mindestens drei nachfolgend zurückliegenden Jahren wieder. Das Ergebnis ist sehr stark vom Nutzerverhalten (Raumtemperatur, Lüftungsverhalten etc.) in diesem Zeitraum abhängig.

Der bedarfsorientierte Energieausweis / Energiepass berechnet den Energiebedarf anhand des Zustandes der Gebäudehülle und der Haustechnik bei einem durchschnittlichen Nutzerverhalten. Beim vereinfachten Verfahren werden die Daten über eine Typologie der Gebäudeform, Bauteile, Baujahr usw. erfasst, das ausführliche Verfahren erfasst detailliert das zu untersuchende Gebäude und dessen Haustechnik.

Für Wohngebäude mit maximal vier Wohnungen, für die der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, müssen Energieausweise seit dem 1. Oktober 2008 auf der Grundlage des Energiebedarfs ausgestellt werden. Ausnahmen gelten für Gebäude, die schon bei der Fertigstellung die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung 1977 erfüllt haben oder nachträglich auf diesen Stand gebracht wurden.

Für Nichtwohngebäude besteht Wahlfreiheit zwischen Energiebedarf oder -verbrauch als Basis des Energieausweises. Eine Ausnahme besteht für denkmalgeschützte Immobilien; hier besteht keine Energieausweispflicht.

 

Die Mietpreisbremse

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, in Gebieten mit angespannter Wohnraumversorgung eine Mietpreisbremse für Neu- und Wiedervermietungen einzuführen. Das Gesetz ist inzwischen beschlossen und am 1.6.2015 in Kraft getreten. Es sieht vor, dass die Miete beim Abschluss eines Mietvertrags maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Für welche Gebiete eine solche Mietpreisbremse gelten soll, können die Bundesländer per Rechtsverordnung festlegen. Neubauten sind von der Mietpreisbremse ausgenommen.